Die Funktionsdiagnostik stellt eine spezielle Untersuchung des gesamten Kausystems dar, bei der das Zusammenspiel von Zähnen, Kiefergelenken, der Halswirbelsäule sowie des neuromuskulären Bereichs auf seine Funktion hin analysiert wird. Der menschliche Körper bildet eine funktionelle Einheit, d.h. jeder Bereich des Körpers ist durch Muskeln und Nerven miteinander verbunden.

So auch die Zähne. Sie sind fester Bestandteil des Skeletts, das wiederum mit zahlreichen Muskel- und Nervensträngen verbunden ist. Sind die Zähne nun ihrer Funktion, aufgrund einer Kieferfehlstellung oder Entzündung gestört, können Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates hervorgerufen werden. Diese Störung kann über einen längeren Zeitraum jedoch weitestgehend unbemerkt bleiben oder aber vorübergehende Beschwerden verschwinden wieder, weil das Problem nur symptomatisch gelindert wurde.

Im Laufe der Zeit kann sich daraus ein chronisches Beschwerdebild entwickeln, das als akute oder chronische Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) bezeichnet wird. Jedoch wird die CMD als Ursache der Beschwerden oft aufgrund ihres komplexen Krankheitsbildes nicht oder nur sehr spät erkannt. Die Funktionsdiagnostik unterstützt uns dabei eine mögliche CMD frühzeitig zu erkennen und entsprechenden Behandlungsmaßnahmen einzuleiten. Dabei kann sich auch eine fachübergreifende Zusammenarbeit mit Kollegen als sinnvoll erweisen.

Wir möchten Sie gern ausführlich zu unserer Funktionsdiagnostik und der craniomandibulären Dysfunktion informieren. Das können wir in einem persönlichen Gespräch, bei dem wir auf Ihre individuelle Situation eingehen können, am besten erfüllen. Sprechen Sie uns an.